Auf dem Weg zur S-Bahn ist mir in den letzten Tagen eine Baustelle aufgefallen. Nichts großes. Die Baustelle ist circa 50-100m lang und liegt ein einer ruhigen Nebenstraße. Es soll wohl ein Randstein erneuert werden. Die Baustelle ist dort seit Montag. Ich bin mal gespannt, wann die Leute da fertig sind. Bis jetzt sind ca. 20m Randstein ausgetauscht. Es stehen noch allerhand Absperrungen rum und es sind noch Dinge angezeichnet…

Was ist nun so besonders an dieser kleinen Baustelle? Eigentlich nichts. Es gibt sicherlich tausende solcher Baustellen in Deutschland. Und ich frage mich immer, warum das so lange braucht, bis man das fertig hat. Ok, vielleicht dauert sowas einfach so lange…

… dann aber nur in Deutschland. Passendes Erlebnis dazu fand vor ca. 1,5 Jahren in Frankreich im Urlaub statt. Morgens (also so gegen 11 ;-)) sind wir zum Strand gefahren, welcher sich ca. 10 km von unserer Ferienresidenz entfernt befand. Da ist uns eine sicherlich an die 5 km lange Baustelle aufgefallen. War nicht sonderlich abgesperrt, aber man erkannte, dass da gearbeitet wurde: Die löchrige, kaputte Straße wurde erneuert. Soweit nichts besonderes.

Zu unserer Überraschung war die komplette Straße bei der Rückfahrt vom Strand (abends) komplett fertig. Neuer Straßenbelag auf der ganzen Strecke, wo vorher die Baustelle war. Keine Bauarbeiter zu sehen. Das fand ich sehr beeindruckend. Vielleicht kann man das nicht vergleichen und sicherlich ist es auch falsch von einer französischen, schnellen Baustelle auf andere zu schließen. Dennoch war das ein Ereignis, was mir im Kopf blieb. Immer wenn ich nun in Deutschland an Baustellen vorbeifahre, wo es aussieht, als dauert es noch ewig bis sich da was tut, denke ich an die schnellen Franzosen. Und Urlaub. Hat ja auch was ;-)

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